PEGIDA in Duisburg – The Turning Point

Antifaschistischer Kampf in Duisburg

Antifaschistischer Kampf in Duisburg

Worüber Medien nicht berichten, das hat nie stattgefunden! Es ist an der Zeit für einen Paradigmenwechsel in der antifaschistischen Strategie zur PEGIDA in Duisburg. Über 40 Wochen haben u.a. Duisburg gegen Rechts sowie die Rundschau Duisburg für die Gegendemonstrationen Support geliefert, indem die Ankündigungen und Presserklärungen hierzu verbreitet wurden. Dies bedingt allerdings unzweifelhaft auch, dass hierbei gleichzeitig die Bürger auf die PEGIDA Demonstrationen selbst aufmerksam gemacht werden. Ein Effekt, der nicht im Interesse einer antifaschistischen Bewegung sein kann. Hinzu kommt, das etliche NOPEGIDA Seiten ihre Existenz verlieren, wenn es PEGIDA nicht mehr geben würde. So zementiert sich zwingend ein Hamsterrad, wo öffentlich plattgetretene Mobilisierungsaktionen beide Seiten immer mehr hochschaukeln in der öffentlichen Wahrnehmung.

Ein Mehr an Gegendemonstranten möchten wir jedoch nicht erkaufen um den Preis, indirekt dadurch für PEGIDA Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Mobilisierungsaktionen sollten daher intern stattfinden. Mittlerweile ist der leidige Sachverhalt hinlänglich bekannt, wann und wo in Duisburg der rechte Abschaum sich trifft, um seine rassistischen Ressentiments zu verbreiten. Wir liefern dafür keine indirekte Werbefläche mehr. Dabei zollen wir den Initiativen „Duisburg stellt sich quer“ und dem „Duisburger Netzwerk gegen Rechts“ allein den gebührenden Respekt und die Hochachtung für ihren Einsatz.

 

Querfront – Nein danke!

Querfront - Nein danke!

Querfront – Nein danke!

Als die so genannte Initiative gegen Duisburger Zustände gegen Pegida demonstrierte, protestierte sie auch gegen die Umma, die religiös fundierte Gemeinschaft aller Muslime. Dazu wurde das Duisburger Netzwerk gegen Rechts verleumdet, indem man ein Dittmer Zitat über den Holocaust dem Netzwerk als dessen eigene Aussage unterjubelte. Im Kommentar hierzu der Ausgabe der Aktuell  wird klar erklärt, das eine Holocaustrelativierung nicht vom Duisburger Netzwerk gegen Rechts stammt. Die Initiative gegen Duisburger Zustände stellte den Sachverhalt dennoch nicht richtig. Felix Christians von ruhrbarone schreibt zur Initiative gegen Duisburger Zustände: „Gegen die Umma zu sein bedeutet natürlich nicht gegen Muslime zu sein, sondern gegen das Konzept einer muslimischen Einheitsnation à la Kalifat.“

Hintergrund

Unter Umma versteht man im Wesentlichen die „muslimische Weltglaubensgemeinschaft“, die Glaubensgemeinschaft der Muslime als Ganzes. Das religiöse Konzept der Weltreligion Islam findet sich dabei in der Gemeinschaft aller Muslime. Natürlich gibt es Menschen, die die Religion Islam als Ideologie sehen und eine Islamisierung fürchten bis hin zur gesellschaftlichen Umgestaltung in ein Kalifat. Pegida zum Beispiel geht auf die Straße, weil sie diese angebliche „Islamisierung“ unserer Gesellschaft verhindern möchte. Islamophobie sieht man auch bei Geert Wilders, der den Koran sogar mit Hitlers „Mein Kampf“ vergleicht und ihn verboten sehen möchte. Auch Wilders nimmt den Islam als Ideologie wahr und nicht als Religion. Die undifferenzierte Gleichsetzung des Islams zum Islamismus findet sich nicht nur bei PI News, sondern scheinbar auch bei der Initiative gegen Duisburger Zustände und einem Felix Christians der Ruhrbarone, wobei die Gemeinschaft aller Muslime nicht religiös gesehen sondern darin ein Konzept zur Errichtung eines Kalifats behauptet wird.

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Duisburg: Mehrere tausend Teilnehmer bei den Demonstrationen

Wir sind Duisburg

Wir sind Duisburg

Duisburg (ots) – Zu den Demonstrationen in der Duisburger Innenstadt versammelten sich am Abend mehrere tausend Demonstranten. Am Theater zeigten bei der Versammlung des DGB mehr als 3000 Bürgerinnen und Bürger Flagge gegen „Rechts“. Am Bahnhof, beim „Duisburger Netzwerk gegen Rechts“, waren rund tausend Menschen dem Aufruf gefolgt.

Die Pegida-Zahl wuchs von zunächst 85 auf 400 und während des Umzuges auf etwa 600 Teilnehmer ( davon 250 aggressive Hogesa) und die „Initiative gegen Duisburger Zustände“ versammelte am Kaufhof rund 100 Demonstranten. Gegen 17:50 Uhr setzten sich rund 20 Personen kurz auf die Mercatorstraße. Sie ließen sich aber nach Ansprache durch die Polizei von der Straße begleiten. Ab 18:30 Uhr kam es zu Auseinandersetzungen von kleineren Personengruppen im Bahnhof und auf der Saarstraße. Es gab auch Böller- und Steinwürfe.

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Schande für Duisburg

Antifaschistische Aktion

Antifaschistische Aktion

Unter dem Titel DUIGIDA und dem schäbigen Motto „Duisburg gegen die Islamisierung des Abendlandes“ hat sich eine Gemeinschaft auf Facebook gebildet, die mittlerweile 686 „Gefällt mir“ aufweist. Das rechte Lumpenpack möchte vorgeblich, dass alle Kinder in einem friedlichen und weltoffenen Deutschland und Europa aufwachsen können. Eine Religion wie der Islam, Asylbewerber und Bürger mit ausländischen Wurzeln passen den Betreibern nicht in ihr borniertes, fremdenfeindliches  Weltbild. Garniert wird die unappetitliche Brühe der Beiträge mit Hinweisen auf Kinderpornos, sogar von einer Kindersexpartei ist die Rede.

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Flüchtlingshilfe in Duisburg – PM der BI Duisburg gegen Rechts

Stadtdirektor Reinhold Spaniel

Stadtdirektor Reinhold Spaniel

[DgR] Die BI Duisburg gegen Rechts hat durch Herstellung von Öffentlichkeit und scharfer Kritik an der Massenunterbringung von Flüchtlingen in Duisburg erreicht, dass dieses Problem im medialen Diskurs steht und man sich nun um Trennwände bemüht, damit Asylbewerber in Duisburger Turnhallen wenigstens etwas Privatsphäre genießen. In dieser Zeit hat der Flüchtlingsrat den Status quo der Unterbringung noch zementieren wollen, indem er mit Kaffee und Kuchen dafür bei den Nachbarn Werbung machte.

Wir teilen nicht die Auffassung von Herrn Noroschat vom Flüchtlingsrat, dass die Stadtverwaltung mit Stadtdirektor Reinhold Spaniel offensichtlich ein Interesse hätte, das bürgerschaftliche Engagement für Flüchtlinge niedrig zu halten, um durch eine krisenhafte Lage mit dem Hinweis darauf Geld vom Land und vom Bund zu erhalten. Eher haben wir den Eindruck, dass der Flüchtlingsrat Duisburg glaubt, ein Monopol in der Flüchtlingsarbeit zu besitzen. Einen solchen Alleinvertretungsanspruch selbsternannter Lobbyisten gibt es nirgendwo, auch nicht in Duisburg.

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