Duisburg: PEGIDA, nicht der Rede wert!

PEGIDA nicht der Rede wert

PEGIDA nicht der Rede wert

Wenn die Medien stets über PEGIDA berichten, dann erhalten Journalisten keine Morddrohungen, es werden Asylbewerberheime nicht angezündet, Menschen nicht angegriffen? Gewaltbereite, polizeibekannte Rechte marodieren jeden Montag dann nicht mehr in Duisburg? Das Gegenteil ist der Fall! Denn wenn man diesen Aufmerksamkeitstätern eine Plattform bietet, dann konditionieren wir sie zu weiteren Taten. Durch die breite Darstellung in den Medien bekommt erst der braune Spuk seine größere Reichweite. Gegendemonstrationen vor Ort – ja. Berichterstattung in den Medien – nein. Mit riesigen Protestmärschen demonstrierten die Nationalsozialisten ebenso wie die Kommunisten vor Jahrzehnten. Am 31. Juli 1932 entfielen bei den Reichstagswahlen über 37 Prozent aller Stimmen auf die NSDAP. Das Medienimperium Hugenberg galt als Steigbügelhalter der Nationalsozialisten und brachte mit steter Berichterstattung die Nazis in den Reichstag. Wenn gerade mal ein Promille der Duisburger sich montags bei PEGIDA versammeln, dann wird dadurch nicht „ das Volk“ repräsentiert. Es ist nicht der Rede wert, und das sollte man langsam wörtlich nehmen.

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