Duisburg: PEGIDA, war da was?

Duisburg gegen Rechts

Duisburg gegen Rechts

Um es einmal vorweg zu sagen: Selbstverständlich ist der antifaschistische Widerstand in Form von Gegenprotesten das Mittel der Wahl vor Ort einer rassistischen Demonstration. Allerdings verhindert er keine einzige Veranstaltung von PEGIDA in Duisburg. Der Rechtsstaat hat den Auftrag, mittels seiner Polizei Sorge dafür zu tragen, das Artikel 8 GG eingehalten wird. Und wenn PEGIDA scheinbar diesen Staat, diese Demokratie liebend gerne durch eine braune Volksgemeinschaft ersetzen möchte, sollten Antifaschisten zur Verfassung stehen und sich zu einer wehrhaften Demokratie bekennen.

Es hilft keineswegs, daher mit Benzin zu löschen und mit breit angelegten Beiträgen zur PEGIDA in den Zeitungen und sozialen Medien wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen zu reagieren. Denn es sind genau diese Bilder, diese Artikel, die PEGIDA will, um öffentlich wahrgenommen zu werden.

Worüber Medien nicht berichten, das hat nie stattgefunden! Als Depp Erfüllungsgehilfe zu sein durch indirekte Öffentlichkeitsarbeit für PEGIDA, ist so ziemlich das Allerletzte, was Antifaschisten auf den Schirm haben sollten.

Wenn gerade mal ein Promille der Duisburger sich montags bei PEGIDA versammeln, dann wird dadurch nicht „ das Volk“ repräsentiert. Es ist nicht der Rede wert, und das sollte man langsam wörtlich nehmen. Deswegen fragen wir: PEGIDA, war da was?

Ein Gedanke zu „Duisburg: PEGIDA, war da was?

  1. Wenn Danny Marx uns die Worte verdreht, wir hätten aufgerufen, die Proteste einzustellen, dann kann man sich mit dieser Schreibe den Hintern abwischen. Das ist tatsächlich verheerend, wenn Antifaschisten öffentlich so einen Dreck posten, wie Danny Marx es getan hat.

    Demos vor Ort selbstverständlich, mediale Verwurstung auf keinen Fall.

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