Unsere Kinder, unsere Kinder. Tumulte in Duisburg Neumühl. Roma wollten angeblich Kind entführen?

Stimme der Migranten kämpfen gegen Rassismus

Stimme der Migranten kämpfen gegen Rassismus

(JR) Kommentar Zwei Romni wurden als Kinderfänger in Neumühl hingestellt und auf Facebook öffentlich abgebildet. Und prompt hagelten „gute Ratschläge“ der braven Neumühler. Das ehemalige St.-Barbara-Hospital als künftige Asylbewerberunterkunft möge man anzünden, die beiden Frauen totschlagen. Besser noch, alle Roma organisiert vernichten, da man sie ohnehin nicht auseinanderhalten würde.

Man könnte meinen, man hätte in Neumühl zu einen Wettbewerb der Hassbotschaften und rassistischen Widerwärtigkeiten aufgerufen.

Während die Polizei Duisburg eine Kindesentführung dementierte, hält sich das Gerücht nach wie vor in sozialen Netzwerken, dabei stets angefeuert von schlichten und einfältigen Gemütern. Die miese Masche dagegen ist hinreichend bekannt, wie die Rechten Stimmung machen mit dieser Hoax und immer wieder Idioten finden, die solche Hetze unkritisch verbreiten. Nur Neumühler Deppen fallen scheinbar noch auf Lügenmärchen von rechten Rattenfängern rein.

Der Stadtteil Neumühl, mit seinem teils braunen Gesocks, ist dabei, die Stadt Duisburg mehr in Verruf zu bringen, als es die Loveparade 2010 geschafft hat. Vielleicht kann man das Zeltlager in Walsum als Boot Camp für rechte Spinner und boshafte Volksverhetzer nutzen. Denn neben der gewaltigen Aufgabe der Integration muss möglichweise die Stadt Duisburg auch die Entnazifizierung etlicher Bürger stemmen.

Siehe dazu auch: Keine Kinderfänger: Falsche Tatsachenbehauptungen im Internet – Polizei ermittelt

2 Gedanken zu „Unsere Kinder, unsere Kinder. Tumulte in Duisburg Neumühl. Roma wollten angeblich Kind entführen?

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